Slide background
Slide background

Annonce Adler Apotheke

Das Museum Eberswalde gehört mit seiner über 100-jährigen Sammlung zu den ältesten Stadt- und Regionalmuseen in Brandenburg. Es stellt seit vielen Jahren einen Leuchtturm in der brandenburgischen Museumslandschaft dar.

Im Zentrum der Museumsarbeit steht das Sammeln, Bewahren, Erforschen, Ausstellen und Vermitteln von Zeugnissen der Natur- und Kulturgeschichte in Eberswalde und dem Finowtal zwischen den Ortschaften Finowfurt und Eberswalde.

Die über 25.000 Objekte umfassende Sammlung des Museums bildet die Grundlage und den Ausgangspunkt der musealen Arbeit in Eberswalde. Sie wird für Bildungs- und Forschungszwecke genutzt.

Das Museum richtet sein kulturelles Angebot an die Menschen der Stadt, des Kreises Barnim sowie Besucher aus dem Bundesland Brandenburg, der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland. Besondere Aufmerksamkeit wird im Rahmen der museumspädagogischen Arbeit Kindern, Jugendlichen und Familien gewidmet. Das Museum ist in Eberswalde ein wichtiger außerschulischer Lernort.

Die Museumsarbeit in Eberswalde orientiert sich an den ethischen Grundsätzen musealer Tätigkeit, wie sie vom Deutschen Museumsbund (DMB) und dem Internationalen Museumsrat (ICOM) formuliert vorliegen. Im Gesetz zum Schutz von Kulturgut (Kulturgutschutzgesetz - KGSG) ist das Kulturgut der Museen, hierzu gehört auch das Sammlungsgut im Museum Eberswalde, rechtlich verbindlich unter Schutz gestellt.

Ereignisse

Bürgermeister Gustav Richard Fels formuliert die Notwendigkeit einer Museumsgründung.
01.03.1889
Gründung des Vereins für Heimatkunde zu Eberswalde mit dem Ziel ein „Altertums-Museum“ einzurichten und zu betreiben.
21.03.1905
Eröffnung des Vereinsmuseums in einem Raum des Rathauses.
04.02.1906
Entdeckung des Goldschatzes von Eberswalde. Bis heute gilt er als größter Goldschatz der Spätbronzezeit in Deutschland.
16.05.1913
Umzug des Museums in die Hindenburg-Oberrealschule.
19.08.1928
Mit der Auflösung des Vereins geht das Museum in den Besitz der Stadt über.
Nach 1945
Wiedereröffnung in der St.- Georgs-Kapelle anlässlich der 700-Jahrfeier Eberswaldes.
20.06.1954
Eröffnung des Museums im eigenen Haus in der Kirchstraße 8.
15.07.1960
Nach 7-jähriger Restaurierung des Baudenkmals Adler-Apotheke ziehen das Museum, die Tourist-Information und das Standesamt (heute Kulturamt der Stadt) in das Fachwerkhaus.
14.09.1997
wird eine modern gestaltete barrierefreie Dauerausstellung mit über 1.000 Exponate gezeigt. Der Name des Museums wird geändert in Museum Eberswalde.
Ab 2014
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, dass zukünftig das stadteigene Gebäude in der Saarstraße 8a in Eberswalde als Museumsdepot genutzt wird.
01.03.2018

bg