Seifenherstellung

Die Entstehungsgeschichte der Seife ist sehr alt. Seifenähnliche Mischungen wurden zunächst als Heilmittel eingesetzt, erst später erkannte man auch ihre reinigende Wirkung. Die Seifensiedekunst im klassischen Sinne entwickelte sich über viele Jahrhunderte. Sie entstand im arabischen Raum, erreichte dann die Länder am Mittelmeer und breitete sich von dort schließlich über ganz Europa aus. Es waren vor allem die Apotheken, die sowohl fertige Seifen verkauften als auch mit den Zutaten für deren Herstellung handelten.

In den Winterferien lädt das Museum Eberswalde zur gemeinsamen Produktion von Seifen in der ehemaligen Adler-Apotheke ein. Die hergestellten Seifen können nach einer Trocknungszeit von ca. 2 Wochen mit nach Hause genommen werden. Der Ferienworkshop wird durch die Heilpraktikerin und Museologin Sybille Sagert begleitet.

Die fertigen Seifenstücke aus den Ferienkursen können an folgenden Tagen im Museum abgeholt werden:
 
Mittwoch, den 18.02. und Donnerstag, den 19.02. jeweils zwischen 15 und 17 Uhr.

 

Termine:
Mittwoch, der 04.02.2026, 10 Uhr und 14 Uhr (ausgebucht)
Donnerstag, 05.02.2026, 14 Uhr (ausgebucht)
(Dauer ca. 1,5 Stunden)

Foto: Lisa Wedekind