In einem eintägigen Workshop hat das Museumsteam sich einem Zukunftsbild des Museums genähert und das Konzept für die Sonderausstellung ab Herbst 2026 visualisiert. Stephanie Kroll von den kreativköpfen in Potsdam hat durch den Tag geführt und mit der Methode LEGO® Serious Play® neue Welten eröffnet. Dies ist eine moderierte Methode, bei der Teilnehmende mit LEGO-Steinen Modelle bauen, um Gedanken, Ideen und Strategien sichtbar zu machen. Der Clou: Durch das „Denken mit den Händen“ entstehen oft tiefere Einsichten als in klassischen Diskussionsformaten. Gerade bei komplexen Prozessen kann das ein entscheidender Vorteil sein.
- Gleichberechtigte Beteiligung: Jede Stimme wird gehört – unabhängig von Hierarchie oder Fachbereich.
- Komplexität greifbar machen: Abstrakte Themen werden durch Modelle konkret und diskutierbar.
- Kreativität fördern: Ungewöhnliche Ideen entstehen, weil der Prozess spielerisch ist.
- Nachhaltige Ergebnisse: Die gebauten Modelle bleiben als visuelle Anker im Gedächtnis.
Fazit: Transformation braucht neue Methoden
Der Workshop hat gezeigt: Transformationsprozesse lassen sich nicht allein durch Strategiepapiere steuern. Es braucht Räume für gemeinsames Denken, kreative Methoden und den Mut, neue Wege zu gehen.
Museen stehen heute vor tiefgreifenden Veränderungen. Digitalisierung, neue Besucherbedürfnisse, gesellschaftliche Erwartungen und nicht zuletzt die Frage nach Relevanz im 21. Jahrhundert fordern Institutionen heraus, ihre Rolle neu zu definieren. Wie kann dieser Transformationsprozess gelingen – und vor allem: wie kann man ihn gemeinsam gestalten? Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen der Sonderausstellung zu diskutieren sein.


